Rückblick JOB&KARRIERE 2011

Grenzüberschreitendes Interesse am Arbeitsmarkt

1.100 Besucher kamen zur 3. Messe JOB&KARRIERE ins Kleist Forum

Frankfurt (Oder). Lebhafte Gespräche auf Deutsch, Polnisch und Englisch. Ein Arbeitsmarkt
in der Grenzregion, der das Interesse von beiden Seiten auf sich zieht. Das war die Bilanz
der 3. Messe JOB&KARRIERE, die am letzten Septemberwochenende im Kleist Forum in Frankfurt (Oder) endete.
Am 23. und 24.September 2011 kamen1100 Besucher zur Messe, bei der
Jobs, Ausbildungsmöglichkeiten und Weiterbildung in der Region wichtige Themen waren.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Resonanz, die die JOB&KARRIERE bei Besuchern und Ausstellern
fand“, zieht Izabela Wrona, Leiterin Messen und Kongresse bei der Messe und Veranstaltungs
GmbH, Bilanz. Fast alle Aussteller hätten die Absicht im nächsten Jahr wiederzukommen, habe die Ausstellerbefragung ergeben.
"Viele Erwachsene waren am Wiedereinstieg
in den Beruf und an Neuorientierung interessiert. Außerdem waren zahlreiche Schüler mit ihren Eltern da“, beobachtete sie. Insbesondere die Resonanz auf die Angebote von der
jeweils anderen Seite der Oder sei sehr erfreulich gewesen: „Die Grenzregion entwickelt sich
nun zu einem wirklich europäischen Arbeitsmarkt.“

An 33 Ständen und bei 15 Vorträgen gab es die Gelegenheit, sich zu informieren und direkt
miteinander ins Gespräch zu kommen. Auf dauerhafte Nachfrage trafen die Mitarbeiter der
Agentur für Arbeit Frankfurt (Oder) und des Jobcenter Frankfurt (Oder) an ihrem Stand.
„Überrascht hat uns das große Interesse polnischer Bürger an Arbeitsstellen, vor allem an
Stellen auf dem neuen Flughafen Berlin-Brandenburg“,
resümiert André Schulz, Sprecher der
Agentur für Arbeit und des Jobcenter Frankfurt (Oder).
Vor allem eine polnischsprachige Mitarbeiterin
der Arbeitsagentur war als Ansprechpartnerin stets umringt.

Die Arbeitsagentur will auch im kommenden und damit vierten Jahr der JOB&KARRIERE
wieder als Kooperationspartner dabei sein. „Frankfurt (Oder) braucht so eine Messe, vor allem
auch im Zentrum“, fasst Schulz zusammen. Messeleiterin Izabela Wrona stellte einen
guten Zuspruch von Seiten der Aussteller auf die Entscheidung, die Messe erstmals separat
im Kleist Forum laufen zu lassen, fest. Einen moderaten Eintritt zu verlangen, habe die ernsthaft
interessierten Besucher ins Kleist Forum gezogen, sei die Beobachtung vieler Aussteller
gewesen.
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